| Hinweis: |
Das Redaktionsteam dieser Homepage versucht stets die neuesten rettungsmedizinischen Erkenntnisse einfließen zu
lassen. Als Informationsquelle stehen uns hierbei qualifizierte Rettungssanitäter des DRK zur Seite. Insbesondere
möchten wir uns bei Lehrrettungsassistentin Claudia Böhm und Rettungsassistent Marco Amborn (DRK Ortsverein Niederschmalkalden) herzlich bedanken.
Keinesfalls ersetzt diese Seite einen Erste-Hilfe-Lehrgang. Man kann lediglich sein erworbenes Wissen auffrischen.
Viele nützliche Informationen finden Sie auch beim Online Angebot des DRK.
Letzte Aktualisierung/Überprüfung: 04.04.2007 (Tobias Erb) |
| Ablaufschema "Auffinden einer Person" |
| Atmung durch "Sehen-Hören-Fühlen" überprüfen |
| Inhalt eines Notrufes |
| stabile Seitenlage |
| Der Schock - Symptome und Maßnahmen |
| Herz-Lungen-Wiederbelebung: Wann und Wie? |
| Der Herzinfarkt - Symptome und Maßnahmen |
| Der Schlaganfall - Symptome und Maßnahmen |
| Asthma - Symptome und Maßnahmen |
| Maßnahmen bei Brandwunden |
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z.B. Betreuung, ggf. Notruf 112 wenn erforderlich Schocklage, dann unbedingt Notruf 112 |
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| 1. | Man beobachtet den Patienten so, dass man SEHEN kann, ob sich der Brustkorb hebt oder senkt. |
| 2. | Dabei bringt man sein Ohr so über den Mund (die Nase) des Patienten, dass man auch HÖREN kann, ob der Patient ein- oder ausatmet. |
| 3. | Weiterhin legt man eine Hand auf den Brustkorb des Patienten, um zu FÜHLEN, ob sich der Brustkorb hebt und senkt. |
| 1. | Wo ist es passiert? |
| 2. | Was ist passiert? |
| 3. | Wieviele Verletzte/Erkrankte? |
| 4. | Welche Art von Verletzungen/Erkrankungen? |
| 5. | Warten auf Rückfragen! |
| 1. | Setzen Sie sich neben den Patienten. Nehmen Sie bei Brillenträgern die Brille ab. |
| 2. | Winkels Sie den Ihnen zugewandten Arm an, so dass Unterarm, Oberarm und Körper jeweils rechte Winkel bilden. |
| 3. | Legen Sie den Handrücken des anderen Arms an den Hals des Patienten. |
| 4. | Stellen Sie das Ihnen abgewandte Bein auf. |
| 5. | Drehen Sie den Patienten auf Ihre Seite, indem Sie ihn an der von Ihnen abgewandeten Schulter und an der von Ihnen abgewandeten Gesäßseite mit jeweils einer Hand greifen. |
| 6. | Verhindern Sie, dass der Patient instabil liegt: Bringen Sie hierfür den zuvor rechtwinklig abgelegten Arm und das zuvor aufgestellte Bein nochmals in die entsprechenden Lagen, wenn die Lagen beim Drehen des Patienten verschoben wurden. |
| 7. | Überstrecken Sie den Kopf, da nur so eine eigenständige Atmung erreicht werden kann. |
| 8. | Legen Sie die Hand die am Hals des Patienten ist zur Stabilisation unter dessen überstreckten Kopf. |
| 9. | Öffnen Sie den Mund und räumen Sie diesen gegebenenfalls (u.a. Erbrochenem, Zahnspangen) frei. |
| 10. | Setzen Sie den Notruf über 112 ab. |
| 11. | Überwachen Sie ständig Atmung und Bewusstsein. Ändert sich hier etwas, gehen Sie entsprechend dem Schema vor. Sorgen Sie für Wärmeerhalt. |
| Schockanzeichen | Maßnahmen | |||
| - | schneller und schwächer werdender Puls, schließlich kaum noch tastbar | - | Schocklage (Beine hochlegen auf ca. 30°) | |
| - | kalte Haut und Frieren (Schüttelfrost) | - | Wärmeerhaltung durch zudecken | |
| - | fahle Blässe | - | gegebenenfalls Blutstillung | |
| - | kalter Schweiß auf Stirn | - | ständige Betreuung und für Ruhe sorgen | |
| - | Teilnahmslosigkeit bzw. starke Aufregung | - | ständige Kontrolle von Bewusstsein und Atmung | |
| - | Notruf über 112 absetzen |
| Nur durchführen, wenn: |
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- Patient bewusstlos! - Patient ohne normale Atmung! |
| 1. | Patient auf harte Unterlage legen, neben ihm knien | ||
| 2. | Oberkörper freimachen | ||
| 3. | Mund leer räumen, Kopf überstrecken, Handballen auf Druckpunkt (Mitte Brustkorb, unteres Drittel des Brustbeins) aufsetzen | ||
| 4. | mit Wiederbelebung beginnen und im Wechsel durchführen:
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| Herzinfarktanzeichen | Maßnahmen | |||
| - | blaue Lippen | - | Oberkörper aufrecht halten (Patienten nicht legen!) | |
| - | Schweiß am gesamten Körper | - | Wärmeerhaltung durch zudecken | |
| - | starker stechender Schmerz, der vom Herzen ausgehend zur linken Körperseite ausstrahlt (vielfach in den linken Arm) | - | ständige Betreuung und für Ruhe sorgen | |
| - | Atemnot | - | für Luftzufuhr sorgen (Krawatte öffnen, Raum lüften u.a.) | |
| - | Übelkeit | - | ständige Kontrolle von Bewusstsein und Atmung | |
| - | Todesangst (er klammert sich am Ersthelfer fest) | - | bei der Einnahme von Medikamenten behilflich sein, aber nicht selbst verabreichen | |
| - | Notruf über 112 absetzen |
| Schlaganfallanzeichen | Maßnahmen | |||
| - | Sprachstörung (Sprachzentrum komplett ausgefallen) | - | stabile Seitenlage, wenn Patient ohne Bewusstsein | |
| - | Lähmungserscheinung einer Gesichts- oder ganzen Körperseite (gelähmt ist immer die Seite, die der vom Schlaganfall betroffenen Gehirnhälfte gegenüber liegt) | - | gelähmte Gliedmaßen polstern | |
| - | hängender Mundwinkel | - | Wärmeerhaltung durch zudecken | |
| - | Herdblick (Patient blickt immer auf eine Stelle) | - | ständige Betreuung und für Ruhe sorgen | |
| - | ständige Kontrolle von Bewusstsein und Atmung | |||
| - | Notruf über 112 absetzen |
| Asthmaanzeichen | Maßnahmen | |||
| - | akute Atembeschwerden | - | Position nicht verändern, so lagern wie der Patient es möchte (keine Zwangslage schaffen!) | |
| - | Hustenanfälle | - | Wärmeerhaltung durch zudecken | |
| - | schmerzhafter Druck auf dem Brustkorb (Patient beugt sich nach vorne und stützt sich mit Händen auf) | - | ständige Betreuung und für Ruhe sorgen | |
| - | pfeifende und brummende Ein- und Ausatmung | - | ständige Kontrolle von Bewusstsein und Atmung | |
| - | bei der Einnahme von Medikamenten behilflich sein, aber nicht selbst verabreichen | |||
| - | Notruf über 112 absetzen |
| - | Patienten löschen (z.B. mit Löschdecke, Wasser, Feuerlöscher, diesen jedoch nicht auf das Gesicht richten) |
| - | nicht angebackene Kleidung entfernen |
| - | intensiv kühlen, vorzugsweise mit Wasser (wenn kein reines Wasser zur Verfügung, Bäche oder auch Pfützen verwenden) Kühldauer: Kinder: ca. 10 Minuten, Erwachsene: ca. 20 Minuten; jedoch nicht zu lange, um Unterkühlung zu vermeiden |
| - | Brandwunden mit Alufolie oder einer Rettungsdecke abdecken, beim Verwendung von sterilen Kompressen sind diese vorher anzufeuchten, um ein Anbacken zu vermeiden |
| - | Wärmeerhaltung durch zudecken |
| - | Patient hat höchstwahrscheinlich einen Schock, daher die restlichen Schockmaßnahmen einleiten |