Feuerwehr Schwallungen online

direkt zur Navigation springen

Technik und Ausrüstung

Um die vielfältigen Aufgaben durchzuführen, steht der Einsatzabteilung eine breite Palette an Technik zur Verfügung. Diese ist zum größten Teil auf den beiden Feuerwehrfahrzeugen untergebracht. Weitere Informationen zu den technischen und taktischen Brandschutz- und Technische Hilfeleistungskonzepten der Freiwilligen Feuerwehr der Einheitsgemeinde Schwallungen erfahren Sie hier.

LF 16/12:

Das Haupteinsatzfahrzeug ist ein Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 16/12 auf einem Mercedes Fahrgestell. Es ist mit Geräten und Aggregaten sowohl für die Brandbekämpfung als auch für die Technische Hilfeleistung (Verkehrsunfälle, Unwetterschäden, Hochwassereinsätze) ausgestattet.
Baujahr LF 16/12: 1993
Vorderansicht des LF 16/12

Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 (linke Seite)

Wichtige Gerätschaften und Aggregate des LF 16/12 sind:

Funksprechgeräte

links: Motorola MX3010 gemäß FuG 10b, rechts: Bosch FuG 10a

Rückansicht auf LF 16/12

Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 (rechte Seite)

LF 8 - TS 8 - STA:

Unser zweites Fahrzeug ist ebenfalls ein Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 8 - TS 8 - STA. Dieses vom Originalaufbau aus DDR-Zeiten stammende Fahrzeug wurde im Jahr 2008 in den ehemaligen "DDR-LO-Werken", jetzt "FBZ Zittau GmbH" nahezu vollständig modernisiert. Mit dem 80 PS (4,3 Liter Hubraum) starken Deutz Dieselmotor, der starken Untersetzung und dem original "Robur"-Fahrgestell ist es ideal geeignet für Geländeeinsätze, wie z.B. Waldbrände. Hauptaufgabe in unserer Wehr ist der Aufbau einer langen Löschwasserstrecke. Auch hierfür wird die große Geländefähigkeit benötigt. Bei Bränden kann dieses Geländefahrzeug zum Fluß "Werra", welcher durch den Ort verläuft, vordringen. Dort wird die auf dem LF 8 untergebrachte Tragkraftspritze (TS 8/8) zur Wasserförderung eingesetzt. Mit Hilfe eines an das LF 8 angehangenen Schlauchtransportanhängers (STA), welcher 640 Meter B-Schlauch beinhaltet, kann nun die Löschwasserversorgung zum Brandobjekt aufgebaut werden.
Baujahr: 1982
Außenansicht des LF 8

Das LF 8 - TS 8 - STA in der Seitenansicht.
An das Fahrzeug wird der Schlauchtransportanhänger (STA) mit 640 Metern B-Schlauch angekuppelt.

Wichtige Gerätschaften und Aggregate des LF 8 - TS 8 - STA sind:

TS 8/8 Modell Rosenbauer Fox II

Tragkraftspritze TS 8/8 Modell Rosenbauer Fox II, Details hier.

Fahrzeuge mit dem "Robur"-Aufbau werden auch als "LO" (gesprochen: "Ello") bezeichnet. Dies ist eine Abkürzung für den im Fahrzeug eingebauten luftgekühlten Ottomotor. Da das Schwallunger LF 8 - TS 8 - STA jetzt aber einen luftgekühlten Dieselmotor hat, lautet nun die korrekte Abkürzung "LD". Aus Nostalgiegründen wird das Fahrzeug aber nach wie vor gerne als "LO" bezeichnet.
Innen LF 8

Beladung des LF 8 auf der Pritsche hinten.

Einsatzschutzkleidung:

Um im Einsatz einen optimalen Schutz zu haben, trägt der Feuerwehrmann eine Feuerwehrschutzkleidung, welche strenge Sicherheitskriterien erfüllen muss. Nach einer Spendenaktion im Jahr 2003 konnte unsere Wehr mit der so genannten HuPF-Einsatzbekleidung (Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzkleidung) ausgestattet werden.
Die folgenden Bilder zeigen einen Kameraden in der HuPF-Einsatz-Uniform:
HuPF Vorderansicht HuPF Seitenansicht HuPF Rückansicht

Folgende Teile der Einsatzuniform sind zu sehen:

Folgende Ausrüstungsgegenstände sind zu sehen:

HuPF mit PA Vorderansicht HuPF mit PA Seitenansicht HuPF mit PA Rückansicht

Auf diesen Bilder sind zusätzlich zu sehen:


Natürlich muss nicht jeder Kamerad mit Pressluftatmern im Einsatz ausgestattet sein. Je nach zugeteilter Aufgabe und unter Berücksichtigung der Qualifikation des Kameraden werden bestimmte Ausrüstungsgegenstände angelegt.

Einige Erläuterungen zur HuPF-Kleidung sowie zur Funktion der Flamm- und Kälteschutzhaube finden Sie hier.

Umkleideraum:

Die Feuerwehrschutzkleidung ist im Umkleideraum des Feuerwehrgerätehauses untergebracht. Bei einer Alarmierung begeben sich die Einsatzkräfte zum Gerätehaus und legen dort ihre Einsatz-Uniformen an.
Umkleideraum der Einsatzabteilung

Umkleideraum

Text: Tobias Erb

Stand: 15.06.2011