| Art des Einsatzes | Starkes Hochwasser in Folge heftiger Niederschläge und Tauwetter führt zu langandauerndem Feuerwehreinsatz in vielen Teilen der Ortslage Schwallungen |
|---|---|
| Datum | Donnerstag, dem 13.01.2011 |
| Alarmierung | 20.30 Uhr |
| Einsatzende | Sonntag, dem 16.01.2011, 13.00 Uhr |
| ausgerückte Fahrzeuge | - LF 16/12 - LF8-TS8 - KLF Zillbach - KLF Eckardts - verschiedene Bauhoffahrzeuge |
| Alarmierung | - Führungskräfte durch Hochwasser-SMS-Alarmierungssystem - vielfach telefonische Koordinierung - Sirene (Menschenrettung) - mehrmals SMS-Alarmierung (durch T. Erb) |
| Beschreibung |
Der folgende umfangreiche Einsatzbericht beschreibt ausführlich in Text, zahlreichen Bildern und
weiteren Medien die Feuerwehrtätigkeit in Folge
der Hochwassersituation sowie die Auswirkungen auf die Menschen, Tiere, Umwelt und Sachwerte in
der Gemeinde Schwallungen.
Die daraus resultierenden Erfahrungen sollen helfen, bei einer ähnlichen Lage im Vorfeld geeignete
Maßnahmen veranlassen zu können, um schnell und effizient Hilfe zu leisten. In Folge starken Tauwetters nach überdurchschnittlich starkem Schneefall in den vorangegangenen Wochen verbunden mit starken Niederschlägen kam es auch in Schwallungen, wie im gesamten Flusslauf der Werra, zu einer umfangreich ausgeprägten Hochwasserlage. Bereits im Jahr 2002 hat die Feuerwehr Schwallungen ein Hochwasservorwarnsystem eingerichtet, um frühzeitig auf eine solche Gefahrenlage reagieren zu können. Entsprechend der Programmierung wurden die Führungskräfte der Feuerwehr per SMS alarmiert, welche daraufhin die Bürgermeisterin und die Bauhofmitarbeiter verständigten. Die Abwehr des Hochwassers wurde über mehrere Tage aufrecht erhalten. Donnerstag, 13.01.2011, 20.30 Uhr - Beginn des Einsatzes:Das Hochwasservorwarnsystem meldet per SMS die überschreitung des Pegels in Meiningen um den Wert der Alarmstufe 2 (325 cm) mit der Tendenz "Pegel steigend". Entsprechend der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) hält sich die Feuerwehr daraufhin zur Hochwasserabwehr bereit und führt Kontrollfahrten in der Ortslage durch. Der ebenfalls verständigte Bauhof füllt erste Sandsäcke und sichert die für diesen Pegel kritische Punkte ab.Freitag, 14.01.2011, 07.00 Uhr:Der Pegel in Meiningen ist weiter gestiegen. Die ersten Feuerwehreinsatzkräfte sichern mit Sandsäcken das Bürgerzentrum ab und bauen eine lückenlose überwachung des Werrasportparkdammes auf.In den Morgenstunden wurden die Einsatzkräfte zur Tierrettung (Schafe, Hühner) in einer überfluteten Kleingartenanlage gerufen. Um 10.55 Uhr wurde die Sirene durch die Leitstelle Schmalkalden-Meiningen ausgelöst, nachdem eine vermutlich im Hochwasser verunglückte Person vermisst wurde. Nach Ende dieses Einsatzes stellte sich die Gesamtsituation wie folgt dar: Ein älterer Bürger fuhr mit seinen Moped einen überfluteten Feldweg entlang, um sein Kleinvieh zu füttern. In der starken Strömung verlor er das Gleichgewicht und stürzte in den Seitengraben, in dem der Wasserstand folglich noch höher war. Durch die geringen Wassertemperaturen erlitt der Mopedfahrer einen Schock, wodurch die körperliche Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt war. Zugleich war die Person unter seinem Moped festgeklemmt. Glücklicherweise wurde das "Verschwinden" des älteren Mannes zeitnah bemerkt. Ein älterer Schwallunger Bürger und eine Bürgerin kamen dem Unfallopfer zur Hilfe. Unter großer körperlicher Anstrengung, selber im kalten, strömenden Wasser stehend konnten sie dem Unfallopfer wieder auf die Beine helfen. Der Gestürzte war zu diesem Zeitpunkt bereits blau angelaufen und hatte große Schwierigkeiten seinen Kopf eigenständig über Wasser zu halten. Ohne das mutige und engagierte Vorgehen der zwei Helfer, wäre andere Hilfe wahrscheinlich zu spät gekommen. Durch den ebenfalls abgesetzten Notruf wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst alarmiert. Einer der Helfer, welcher das Unfallopfer zum Aufwärmen bereits nach Hause gefahren hatte, informierte am Gerätehaus die Feuerwehreinsatzkräfte über die Lage, so dass diese lediglich das Moped zu bergen hatten. Der Rettungsdienst wurde zur Wohnung des Unfallopfers umgeleitet. Die Feuerwehr und die Bürgermeisterin loben das entschiedene Vorgehen der beiden Helfer ausdrücklich! Gegen 14.00 Uhr wurde die Feuerwehr vom Kindergartenpersonal verständigt, dass Wasser in den Keller der Kindertagesstätte eindringt. Von nun an begann eine umfangreiche Verteidigungsmaßnahme gegen die Wassermassen mit zahlreichen Pumpen. Auch eine Tragkraftspritze TS 8/8 kam zum Einsatz. Um 16.00 Uhr meldete das SMS-Hochwasservorwarnsystem, dass der Pegel in Meiningen den Wert der Alarmstufe 3 (375 cm) überschritten hat, Tendenz "Pegel steigend". Durch den weiter steigenden Pegel wurde klar, dass sich der Druck, der in das Kindergartengebäude eindringenden Wassermassen, ebenfalls erhöhen wird. Daraufhin wurde das Abpumpen des Wassers gestoppt und der Keller kontrolliert geflutet. In den Abendstunden verlagerte sich der Schwerpunkt der Einsatzabschnitte auf den Werrasportpark, wo es galt das Bürgerzentrum zu schützen. Da der Pegel mittlerweiler 380 cm überschritten hatte, ein zuletzt in Schwallungen erreichter Hochwasserwert zu Weihnachten 1967, war klar, dass ein Brechen des Schutzdammes zur völligen überflutung der erst neu renovierten Gebäude führen würde. Der Einsatzleiter entschied deshalb, umfangreiche Sandsackbarrieren mit Absaugnischen errichten zu lassen. Zum Füllen und zum Stapeln der Sandsäcke wurde weiteres Personal benötigt, welches über die Leitstelle Schmalkalden-Meiningen angefordert wurde. Die mittels Sirene alarmierten Ortsteilfeuerwehren Zillbach und Eckardts rückten mit zwei Kleinlöschfahrzeugen und insgesamt 24 Einsatzkräften an. Ein Teil der Einsatzkräfte unterstützte die bereits mit dem Füllen der Sandsäcke beschäftigten Bauhofmitarbeiter und Feuerwehrkameraden aus Schwallungen. Die restlichen Einsatzkräfte der Ortsteilfeuerwehren wurden zusammen mit weiteren Schwallunger Kameraden zum Aufstapeln der Sandsäcke vor allen Eingangstüren und zum Aufbau der Absaugpumpen eingesetzt. Kontrollgänge am Schutzdamm wurden zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr durchgeführt, da dies ein zu hohes Risiko, infolge der bereits starken Aufweichung und Durchströmung des Dammes, darstellte. In den Abendstunden wurde ebenfalls mit der Sicherung der Aula der Schule für Gesundheit und Soziales begonnen. Gegen 22.00 Uhr erreichte der Pegel in Meiningen mit 383 cm seinen Höchststand. Nachdem die Kräfte aus Zillbach und Eckardts nach ihren anstrengenden körperlichen Tätigkeiten aus dem Einsatz ausgelöst wurden und wieder in ihre Standorte zurückkehrten, wurde für die Schwallunger Kameraden eine Bereitschaft in Form eines Schichtplanes bis zum nächsten Morgen aufgestellt. Die einzelnen Schichten sicherten mit einem verringertem Personalansatz, welche der Entlastung der Einsatzkräfte dienen sollte, die Einsatzabschnitte "Schule", "Kindergarten" und "Bürgerzentrum" durch überwachung und Abpumpen ab. Um 23.00 Uhr konnte erstmals die Tendenz "Pegel gleichbleibend" festgestellt werden. Samstag, 15.01.2011, 06.00 Uhr:Der Pegel ist über die Nacht weiter gefallen und zeigte am Morgen den Wert von 372 cm, Tendenz "Pegel fallend". Nach einer Lageerkundung durch den Einsatzleiter und den Bauhofleiter wurde für 10.00 Uhr eine Lagebesprechung aller Feuerwehrführungskräfte und der Bürgermeisterin mit weiteren Verantwortlichen in der Operationszentrale, die bereits am Vortag im Kindergarten eingerichtet wurde, durchgeführt.Der Einsatzleiter erläuterte hier zunächst die aktuelle Lage und die Gefahrenschwerpunkte. Als weiteres Vorgehen wurde beschlossen, den Keller des Kindergartens gegen Mittag leer zu pumpen, nachdem der Pegel soweit gefallen ist, dass kein neues Wasser in den Keller nachläuft. Danach wird der Kindergarten an die Gemeinde zur Reinigung übergeben. Der Damm des Bürgerzentrums wird weiterhin beobachtet. Die ausgelegten Sandsäcke zum Schutz des Bürgerzentrums sowie die installierten Tragkraftspritzen bleiben bis auf Weiteres vor Ort. Nach dem Mittag wurde die Operationszentrale vom Kindergarten in das Feuerwehrgerätehaus verlegt und der Kindergarten dem Bauhofleiter übergeben. Um 16.00 Uhr bat ein Schwallunger Bürger darum, seine Schafe aus dem überfluteten Stall zu retten. Die Feuerwehr nutze hierfür das alte Schlauchboot und fuhr die verängstigten Tiere auf trockenes Land, wo sie ihrem Besitzer übergeben wurden. Nach einer weiteren Lagebesprechung entschied der Einsatzleiter auch in der kommenden Nacht einen Trupp zur überwachung des völlig aufgeweichten Schutzdammes des Bürgerzentrums einzusetzen. Hierfür wurde erneut ein Schichtplan erstellt, damit die Einsatzkräfte abwechselnd zum Einsatz kommen. Sonntag, 16.01.2011, 08.00 Uhr:Der Pegel in Meiningen ist erneut über die Nacht gefallen und zeigte am Morgen den Wert von 347 cm, Tendenz "fallend". Nach einer Lageerkundung durch den Einsatzleiter konnte festgestellt werden, dass wesentlich weniger Wasser aus den zahlreichen kleinen und großen Löchern im aufgeweichten Schutzdamm dringt. Deshalb wurden die Kameraden der FF Eckardts darüber informiert, dass sie ihre beiden Tragkraftspritzen TS 8/8 aus der Bereitschaft wieder abbauen können. Die Sandsäcke am Bürgerzentrum werden nach Absprache mit dem Bauhofleiter noch eine längere Zeit, bis der Werrapegel auf Normalniveau gefallen ist, liegen bleiben. Auch der Einsatzabschnitt "Bürgerzentrum / Sportplatz / Werrasportpark" wurde an die Gemeinde übergeben.Im Laufe des Sonntags war die Feuerwehr, wie im gesamten Einsatzzeitraum zuvor auch, noch zu einigen Hilfeleistungen (Auspumpen) im Gemeindegebiet unterwegs. Um 13.00 Uhr, nach einem fast 72-stündigem, ohne Pause andauerndem Einsatz meldete der Einsatzleiter der Leitstelle "Einsatz beendet". Die Kameraden hatten nun in der Nachbereitung die Aufgabe, die Fahrzeuge wieder vollständig einsatzbereit zu machen, Material und Ausrüstung zu reinigen sowie die schriftliche Dokumentation des umfangreichen Einsatzgeschehens zu vervollständigen. Abschließende Worte:Für die reibungslose und zielführende Zusammenarbeit bedankt sich die Feuerwehr bei den Mitarbeitern des Bauhofes.Für die Unterstützung mit zusätzlichen Sandsäcken bedanken wir uns beim Schwallunger Unternehmen "Technischer Handel Beckel (THB)". Für die unbürokratische und schnelle Versorgung mit Getränken und Speisen der zeitweilig zum Einsatz kommenden 30 Schwallunger, 14 Zillbacher und 10 Eckardtser Einsatzkräfte bedanken wir uns bei Bürgermeisterin Martina Taubert sowie ortsansässigen Gaststätten und Gewerbetreibenden. Sehr gefreut haben sich die Einsatzkräfte auch über das zahlreiche Lob und die netten Dankeworte vieler Bürger bezüglich des Engagements der Feuerwehr. Mit einem Vergleichspegel in Meiningen von 383 cm ist dieses Hochwasser höher ausgefallen, als das starke, bei Schwallunger Bürgern noch in Erinnerung befindliche, Ereignis am 24.12.1967 mit einem Wasserstand von 380 cm in Meiningen. Letztendlich ist einzuschätzen, dass Schwallungen im Vergleich zu anderen Orten an der Werra noch relativ glimpflich davon gekommen ist. |
| Bilder |
Die Schwallunger Tragkraftspritze TS 8/8 wird zu Beginn zum Entleeren des Kellers des Kindergartens benutzt
Im Keller des Kindergartens wird das Wasser mit Sandsäcken und Pumpen kontrolliert.
Reinigungsarbeiten im Keller des Kindergartens.
Stapeln der Sandsäcke vor der Umkleidekabine des Fussballheimes im Werrasportpark.
Tragkraftspritze TS 8/8 der Eckardtser Feuerwehr.
Weitere Tragkraftspritze TS 8/8 der Eckardtser Feuerwehr, selbe Aufgabe.
Retten von Schafen mittels Schlauchboot.
Umladen der Schafe in Hänger der Bessitzers.
Lagebesprechung in der Operationszentrale im Kindergarten. v.l. Bauhofleiter Mathias Heinz, Einsatzleiter Tobias Erb vor der Beamerwand, Klaus Erb, 1. Beigeordneter Uwe Schleicher, Bürgermeisterin Martina Taubert, Hauptamtsleiter Sebastian Möller, David Hofmann.
Bauhofleiter Mathias Heinz vor einem Sandsackwall am Werrasportpark.
Neuer Entwässerungsgraben für den Sportplatz.
Blick von der "kleinen Werrabrücke" (Fußgängerbrücke am Sportplatz) flussaufwärts.
Blick in Richtung der Werrabrücken, flussabwärts.
Blick über die Werra auf die Baustelle der Hilfsbrücke.
Blick auf die Baustelle der Hilfsbrücke.
Blick auf die Werrabrücke, flussabwärts.
Blick über den Mühlgraben in Richtung Werrabrücke.
Blick auf den Mühlgraben aus Richtung B19 (rechts Mühle).
Feldweg in Richtung Wehr, rechts der Werra.
Feldweg in Richtung Wehr, zwischen den beiden Läufen des Flusses.
Landstraße von Schwarzbach kommend Richtung Schwallungen.
Blick vom Schutzdamm des Werrasportparkes in Richtung Wernshausen.
Blick auf Schwallungen aus Richtung Auffahrt "Schwallungen Süd".
Die "Schwallunger Seenplatte" in der Ortslage von den Höhen rechts der Werra vom "Vogelherd" aus fotographiert.
Foto der Führungs- und Funkskizze. "LSt"...Leitstelle, "EL"...Einsatzleiter, "EAL"...Einsatzabschnittsleiter. Bewältige Einsatzabschnitte wurden dem Bauhof übergeben. Weitere kurzfristige Einsatzabschnitte, z.B. die zahlreiche und verschiedenartige Unterstützung der Bürger, sind in diesem Grundschema nicht enthalten.
Graphischer Verlauf des Hochwasserpegels anhand der Messdaten des Meininger Pegels.
Graphischer Verlauf des Hochwasserdurchflusses anhand der Messdaten des Meininger Pegels.
Bilder: Tobias Erb, Christian Pfannstiel, Florian Göpel, Stefan Lösch, David Gramann, Peter Pilz.
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Presseschau:
"Freies Wort" vom 04.02.2011. |
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| Andere Medien: |
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| Einsatznummer | Text | Stand | 1 | Tobias Erb | 15.01.2011; 21.45 Uhr | 1. Update: 16.01.2011; 12.00 Uhr | 2. Update: 16.01.2011; 13.30 Uhr | 3. Update: 16.01.2011; 20.30 Uhr | 4. Update: 17.01.2011; 17.45 Uhr | 5. Update: 21.01.2011; 18.00 Uhr | 6. Update: 05.02.2011; 10.00 Uhr |
| Art des Einsatzes | Reinigung einer verunreinigten Straße im Brückenfeld in Schwallungen |
|---|---|
| Datum | Dienstag, dem 22.02.2011 |
| Alarmierung | 21.34 Uhr |
| Einsatzende | 22.15 Uhr |
| ausgerückte Fahrzeuge | LF 16/12 |
| Alarmierung | SMS (Leitstelle Schmalkalden-Meiningen) |
| Beschreibung |
Nachdem die Meldung über eine erheblich verunreinigte Straße in Schwallungen bei der Feuerwehr
eingegangen ist, wurde die Leitstelle über die Sachlage informiert. Diese löste stillen
SMS-Alarm aus. Die Einsatzkräfte konnten die Verunreinigungen, welche auf Grund der Witterung gefroren waren und damit eine Verkehrsgefährdung darstellten, schnell beseitigen. Die Einsatzstelle wurde abgesichert und ausgeleuchtet. |
| Einsatznummer | Text | Stand | 2 | Tobias Erb | 24.02.2011 |
| Art des Einsatzes | Brand einer mit Schafwollmatten ausgelegten Grünfläche am Norma-Markt in Schwallungen |
|---|---|
| Datum | Samstag, dem 26.02.2011 |
| Alarmierung | 14.36 Uhr |
| Einsatzende | 15.15 Uhr |
| ausgerückte Fahrzeuge | LF 16/12, LF8-TS8-STA (Bereitschaft) |
| Alarmierung | Sirene und SMS (durch T. Erb) |
| Beschreibung |
Der Grünstreifen, welcher den Norma-Markt in Schwallungen umgibt, ist mit Schafwollmatten ausgelegt.
Diese haben durch eine unbekannte Zündquelle Feuer gefangen. Die Leitstelle wurde von einem Mitarbeiter des angrenzenden Getränkeshops über den Brand und starke Rauchentwicklung informiert, welche daraufhin die Feuerwehr alarmierte. Nachdem die Feuerwehr eingetroffen war, hatte sich das Feuer auf ca. 80 m² Fläche der sehr leicht brennbaren Schafwollmatten ausgebreitet. Der Einsatzleiter befahl zwei Trupps zur Brandbekämpfung mit der Windrichtung, so dass keine Atemschutztechnik benötigt wurde. Die Einsatzkräfte konnten die weitere Ausbreitung des Feuers sehr schnell unterbinden und anschließend die restliche Fläche gründlich ablöschen. Zur Wasserversorgung wurde zunächst der 1200 Liter Tank des Löschgruppenfahrzeuges LF 16/12 benutzt, während zeitgleich eine B-Schlauchleitung zum ca. 80m entfernt nächst gelegenen Oberflurhydrant ausgelegt wurde. Die Schläuche wurden mit Schlauchbrücken ausgestattet, so dass Autofahrer die Geschäfte des Einkaufszentrums weiter anfahren konnten. Das ebenfalls in Folge des Alarmstichwortes "Brand" ausgerückte zweite Löschgruppenfahrzeug wurde nach der ersten Lageerkundung zurück in das Gerätehaus beortet. |
| Bilder |
Das LF 16/12 liefert das Wasser, mit dem die brennende Fläche abgelöscht wird. |
| Einsatznummer | Text | Stand | 3 | Tobias Erb | 26.02.2011 |
| Art des Einsatzes | Brandsicherheitswache für den Wasunger Karnevalsumzug |
|---|---|
| Datum | Samstag, dem 05.03.2011 |
| Sicherheitswache | 12.00 Uhr - 17.00 Uhr (am "Brunnenplatz") |
| ausgerückte Fahrzeuge | LF 16/12 (vor Ort stationiert) |
| Beschreibung |
Um die Sicherheit der Gäste während des Wasunger Karnevalsumzugs zu gewährleisten,
hatten die benachbarten Feuerwehren die Aufgabe, mit Mannschaft und Gerät vor Ort zu sein. Zu Beginn der Brandsicherheitswache wurde ein gemeldeter Verkehrsunfall erkundet, der sich jedoch nicht als Aufgabe für die Feuerwehr heraus stellte. Im weiteren Verlauf wurde eine Frau erstmedizinisch betreut, nachdem Sie spontan Nasenbluten bekommen hatte und dieses nicht zu stoppen war. Dem verständigten Rettungsdienst wurde die Frau übergeben. |
| Einsatznummer | Text | Stand | 4 | Tobias Erb | 08.03.2011; 17.00 Uhr |
| Art des Einsatzes | Alarmierung durch die Brandmeldeanlage des Möbelhauses "OPTI Wohnwelt" im Gewerbegebiet |
|---|---|
| Datum | Mittwoch, den 23.03.2011 |
| Alarmierung | 09.00 Uhr |
| Einsatzende | 09.40 Uhr |
| ausgerückte Fahrzeuge | LF 16/12 |
| Alarmierung | Sirene |
| Beschreibung | Im Bistro des Möbelhauses wurde in Folge starker Rauchentwicklung beim Kochen ein Rauchmelder ausgelöst. Da dieser automatische Melder auf die Brandmeldeanlage des Gebäudes aufgeschaltet ist, meldete das System sofort der Leitstelle Schmalkalden-Meiningen einen Brand. Die Leitstelle alarmierte unverzüglich die Feuerwehr Schwallungen, welche mit dem LF 16/12 aufrückte. Vor Ort konnte die Situation schnell aufgeklärt und entsprechende Maßnahmen durchgeführt werden. |
| Einsatznummer | Text | Stand | 5 | Tobias Erb | 23.03.2011 |
| Art des Einsatzes | Feuerwehreinsätze nach Starkregen |
|---|---|
| Datum | Sonntag, den 05.06.2011 |
| Alarmierung | 18.04 Uhr |
| Einsatzende | 20.45 Uhr |
| ausgerückte Fahrzeuge | LF 16/12, LF8-TS8 mit Nasssauger |
| Alarmierung | Sirene |
| Beschreibung |
Nach heftigen Regenfällen lief bei etlichen Bürgern Wasser in die Keller. Die Feuerwehr
arbeitete entsprechend der Reihenfolge der Meldungen die Einsatzstellen ab. Insbesondere im Riethweg und auf dem Gelände der Firmen Norma/Schlecker/Getränkequelle waren umfangreiche Sicherungsmaßnahmen mit Tauchpumpen und Nasssaugern erforderlich. |
| Einsatznummer | Text | Stand | 6 | Tobias Erb | 07.06.2011 |
| Art des Einsatzes | Erneuter Feuerwehreinsatz nach Starkregen |
|---|---|
| Datum | Montag, den 06.06.2011 |
| Alarmierung | 15.07 Uhr |
| Einsatzende | 17.00 Uhr |
| ausgerückte Fahrzeuge | LF 16/12, LF8-TS8 |
| Alarmierung | Sirene und SMS (K. Erb) |
| Beschreibung | Nach erneutem Starkregen kam es auf dem Gelände der Firmen Norma/Schlecker/Getränkequelle im Schwallunger Gewerbegebiet zu Überflutungen. Die Feuerwehr konnte durch den kombinierten Einsatz von Tauchpumpen, Wasserstrahlpumpen sowie einer Tragkraftspritze eine weitere Verschärfung der Lage verhindern. |
| Einsatznummer | Text | Stand | 7 | Tobias Erb | 07.06.2011 |
| Art des Einsatzes | Beseitigung eines umgestürzten Baumes nach Unwetter zwischen Zillbach und Eckardts |
|---|---|
| Datum | Mittwoch, den 24.08.2011 |
| Alarmierung | 20.07 Uhr |
| Einsatzende | 20.58 Uhr |
| ausgerückte Fahrzeuge | LF 16/12 |
| Alarmierung | Sirene |
| Beschreibung | Während eines heftigen Gewitters wurde ein Baum auf der Landstraße zwischen Zillbach und Eckardts entwurzelt. Vor Ort angekommen, waren die Einsatzkräfte der Ortsteilwehr Zillbach bereits damit beschäftigt, die Baumsperre zu beseitigen. Die Schwallunger Kameraden unterstützten sie dabei. |
| Einsatznummer | Text | Stand | 8 | Tobias Erb | 24.08.2011 |
| Art des Einsatzes | Beseitigung von Schmier- und Kraftstoffen nach Auffahrunfall in der Schwarzbacher Allee |
|---|---|
| Datum | Dienstag, dem 04.10.2011 |
| Alarmierung | 18.41 Uhr |
| Einsatzende | 19.22 Uhr |
| ausgerückte Fahrzeuge | LF 16/12 |
| Alarmierung | telefonisch |
| Beschreibung | Nach einem Auffahrunfall in der Schwarzbacher Allee in Höhe der Einmündung "Zur Siedlung" forderte die Polizei über die Leitstelle Schmalkalden-Meiningen die Unterstützung der Feuerwehr an. Der telefonisch informierte Ortsbrandmeister rückte mit einer kleinen Mannschaft aus, um zunächst die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr abzusichern und anschließend die Straßenverunreinigung zu beseitigen. |
| Einsatznummer | Text | Stand | 9 | Tobias Erb | 04.10.2011 |
| Art des Einsatzes | Tierrettung (Hund) aus einem Fuchsbau an der Werra |
|---|---|
| Datum | Dienstag, dem 15.11.2011 |
| Alarmierung | 16.05 Uhr |
| Einsatzende | 18.30 Uhr |
| ausgerückte Fahrzeuge | LF8-TS8 |
| Alarmierung | telefonisch |
| Beschreibung |
Die Feuerwehr wurde durch die Besitzerin des Hundes über Telefon informiert. Der Fuchsbau befand sich unter einem alten Baum, welcher einen Durchmesser von ca. 1 Meter hatte, an der Werra im Bereich des "Schmallbornes". Zum Alarmierungszeitpunkt saß der Hund bereits 1,5 Sunden in dem Fuchsbau. Die Einsatzkräfte rückten in Stärke eines selbstständigen Trupps zur Einsatzstelle aus. Hier legten sie mit Spitzhacke und Spaten die Eingänge des Fuchsbaues frei. Als die Kameraden mit der Motorsäge störende Äste des zugewucherten Baumes entfernten, kam der kleine Mischlingshund ängstlich aus dem Fuchsbau gekrochen. Die Besitzerin konnte ihren Hund sichtlich erleichtert wieder mit nach Hause nehmen. |
| Einsatznummer | Text | Stand | 10 | Frank Rumpel, Tobias Erb | 26.11.2011 |