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Feuerwehrtag der Einheitsgemeinde Schwallungen mit drei Höhepunkten -
Jugendflamme Stufe III, Großübung, Ortsbrandmeisterwahl

Am Samstag, dem 23.10.2010, fanden in den Freiwilligen Feuerwehren der Einheitsgemeinde Schwallungen drei wichtige Veranstaltungen statt.

1.) 09.00 Uhr - Abnahme der Jugendflamme Stufe III (GOLD)

In den Morgenstunden ging es ab 09.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Schwallungen mit der Abnahme der Jugendflamme in der Stufe III (GOLD) los. Zu der Prüfung sind die Schwallunger Jugendfeuerwehrmitglieder Ben Bodenstein, Franziska Jähnig, Christian Pfannstiel und Marco Pfannstiel angetreten. Vom Abnahmeberechtigten der Thüringer Jugendfeuerwehr Enrico Pfeifer und von Kreisjugendfeuerwehrwart Bernhard Koch, wurden folgende Themen geprüft:
  1. komplexe Einsatzübung mit Schwerpunkt Schnelligkeit/Geschicklichkeit unter Berücksichtigung der Unfallverhütungsvorschriften:
    im Detail: Aufbau einer Tankerfüllstation
  2. komplexe Erste-Hilfe-Situation:
    im Detail: Heimwerkerunfall, elektrischer Schlag nach Glühbirnenwechsel, Verletzung von Arm und Bein
  3. Powerpoint-Präsentation zu einem sozialem Thema:
    im Details: Vorstellung der Feuerwehr Schwallungen, öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr, Spezialprojekte
Zu dieser bundesweit höchsten Jugendfeuerwehrprüfung waren die Eltern der Prüflinge, die weiteren Jugendfeuerwehrmitglieder sowie die Wehr- und Vereinsleitung herzlich als Gäste willkommen. An der Jugendfeuerwehrarbeit interessierte Jugendliche aus der Gemeinde waren ebenfalls herzlich eingeladen, im Rahmen eines Schnuppertages die Veranstaltung zu verfolgen.

Wer noch mehr über die Jugendflamme Stufe III sowie die zahlreichen Vorprüfungen (Stufe I und II, Leistungsspange), die Voraussetzung für die Stufe III sind, erfahren will, kann diesen Links folgen:
- Jugendflamme allgemein und wer diese in Schwallungen abgelegt hat
- Abnahme der Leistungsspange und Jugendflamme Stufe III im Jahr 2008
Gruppenbild

v.l. stellv. Jugendfeuerwehrwart Sascha Eichhorn, Jugendfeuerwehrwart Tobias Erb, Jugendgruppenleiter Philipp Heß, in den blau-roten Uniformen die neuen Träger der Jugendflamme Stufe III Marco Pfannstiel, Christian Pfannstiel, Franziska Jähnig, Ben Bodenstein, Enrico Pfeifer (ThJF) mit seinem Sohn, Jugendgruppenleiter Roberto Kassel

Herzlichen Glückwunsch unseren neuen Trägern der Jugendflamme in der Stufe III (Gold)!

Presseartikel vom 26.10.2010 im "Freien Wort":

Freies Wort 26.10.2010

"Freies Wort" vom 26.10.2010. Wir bitten die 4-fach-Anordnung des in der Zeitung sehr schmalen, jedoch über die volle Zeitungshöhe abgedruckten Artikels zu entschuldigen.

2.) 15.00 Uhr - Einsatzübung aller Ortsteilwehren in der Agrargenossenschaft Schwallungen

Im Jahr 2010 fand die jährliche gemeinsame Einsatzübung auf dem Gelände der Agrargenossenschaft in Schwallungen statt. Fünf Fahrzeuge, das Schwallunger LF 16/12 sowie das LF8-TS8-STA und die drei Kleinlöschfahrzeuge der Ortsteilwehren Zillbach, Eckardts und Schwarzbach rückten an, um nach einer Verpuffung zwei vermisste Personen aus dem Werkstattbereich zu retten. Zusätzliche Aufgaben waren die Herstellung der Wasserversorgung über lange Wegestrecke von der WERRA, die Abschirmung der geländeeigenen Tankstelle und des Gastanks sowie die Bekämpfung der Brandquelle (Heizkeller).
Das folgende taktische Diagramm erläutert die Gesamtsituation.
Taktisch

Taktische Aufstellung der Einsatzfahrzeuge mit Beschreibung der Einsatzabschnitte.

Das Schwallunger LF 16/12 wurde als zentrale "Wasserversorgungspumpe" für die anderen Angriffs- bzw. Verteidigungs-Einsatzabschnitte eingesetzt. Eingespeist wurde das Fahrzeug über die lange Wegestrecke von der WERRA, welche das geländefähige Schwallunger Fahrzeug LF8-TS8-STA querfeldein über die Werrawiesen legte. Danach fuhr das LF8 (ohne Tragkraftspritze TS8 und Schlauchtransportanhänger STA) weiter, um mit der Brandbekämpfung mittels Löschschaum im ölheizungskeller zu beginnen. Die Menschenrettung wurde zentral vom LF 16/12 aus durchgeführt, wobei 4 Atemschutztrupps der Feuerwehren Schwallungen, Eckardts und Zillbach gemeinsam vorgingen bzw. als Sicherheitstrupps bereitstanden. Auch hier zeigte sich, nur gemeinsam sind wir stark, da selbst die größere der Feuerwehren - Schwallungen - alleine nicht genügend Atemschutzgeräteträger aufbringen konnte, da einige Atemschutzgeräteträger in Doppelfunktion, z.B. Gruppenführer, eingesetzt waren. Im Ortsteil Schwarzbach kann seit einigen Jahren aus personellen Gründen kein Atemschutz mehr vorgehalten werden, was bezüglich der Anfahrtswege/-zeiten anderer benachbarten Feuerwehren als nicht unproblematisch einzuschätzen ist.

Unter Aufsicht der übungsleitung, Kreisbrandmeister Peter Schütz und Wehrführer Frank Rumpel, führten die ca. 45 Einsatzkräfte die anstehenden Aufgaben aus. Die Kameraden Rumpel und Schütz lobten das strukturierte Vorgehen und vor allem auch die sehr schnelle Rettung der beiden vermissten Personen. Mit ca. 45 Einsatzkräften der insgesamt in der Einheitsgemeinde ca. 100 aktiven Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilungen kann von einer hohen übungsbeteiligung gesprochen werden. Hierfür allen Feuerwehreinsatzkräften ein großes Dankeschön der vier Wehrleitungen.
Leider, und dies ist bekannt, sieht es mit der Tagesalarmbereitschaft werktags wesentlich schlechter aus, da der überwiegende Teil der Einsatzkräfte außerhalb des Gemeindegebietes arbeitet.
Antreten

Die "Feuerwehrstreitmacht" der Einheitsgemeinde ist zur Auswertung der übung angetreten.
v.l. übungsleiter Frank Rumpel, Gesamteinsatzleiter Tobias Erb und ca. 45 Einsätzkräfte aller Ortsteile.

Die übung wurde entsprechend dem Brandschutz- und Technische Hilfeleistungskonzept der Freiwilligen Feuerwehr der Einheitsgemeinde Schwallungen durchgeführt.

Hier finden Sie Bilder und Hintergründe zur Einsatzübung aus dem Jahr 2009 "Lange Wegestrecke zur Schwallunger Hundesparte".

Presseartikel vom 30.10.2010 im "Freien Wort":

Freies Wort 30.10.2010

"Freies Wort" vom 30.10.2010.

3.) 17.00 Uhr - Wahl des Ortsbrandmeisters der Einheitsgemeinde Schwallungen

Nach der Satzung über die Freiwillige Feuerwehr der Einheitsgemeinde Schwallungen wird der Ortsbrandmeister, d.h. der Gesamtleiter aller vier Feuerwehren der Einheitsgemeinde Schwallungen und der Berater der Bürgermeisterin in allen Fragen den Brandschutzes, der Technischen Hilfeleistung und des Katastrophenschutzes, auf die Dauer von 7 Jahren von einer gemeinsamen Jahreshauptversammlung der vier Ortsteilfeuerwehren gewählt. Weitere Rechtsgrundlagen sind das Thüringer Brand- und Katastrophenschutzgesetz sowie die Thüringer Feuerwehr-Organisationsverordnung.
Nach Ende der Amtszeit des amtierenden Ortsbrandmeisters wurde deshalb am 23.10.2010 nach der Einsatzübung die Wahl zum Ortsbrandmeister durchgeführt. Insgesamt waren 80 Personen anwesend, darunter 56 Wahlberechtigte aus allen Ortsteilfeuerwehren (36 Schwallungen, 7 Zillbach, 9 Eckardts, 4 Schwarzbach) und folgende Gäste:
Bürgermeisterin Martina Taubert, Ortsteilbürgermeisterinnen Kirstin Gräf (Zillbach), Heike Heimrich (Schwarzbach), Kreisbrandmeister Peter Schütz, Ortsbrandmeister Klaus Erb, Wehrführer Frank Rumpel, Mirko Möller, Sven Heimrich, Thomas Rudolph, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Andreas Clemen, Vertreter der Presse Eric Hande.

Für eine Kandidatur zum Amt des Ortsbrandmeisters muss die entsprechende Kameradin oder der entsprechende Kamerad Mitglied einer der Einsatzabteilungen der vier Ortsteilfeuerwehren der Einheitsgemeinde Schwallungen sowie Einwohner der Einheitsgemeinde Schwallungen sein. Neben seiner charakterlichen Eignung legt die Thüringer Feuerwehr-Organisationsverordnung im §13 Abs. 3 zur fachlichen Qualifikation folgendes fest:
Zum Orts- oder Stadtbrandmeister darf nur gewählt werden, wer, falls die gerätebezogene Stärke der Gemeindefeuerwehr
1. die einer Gruppe nicht übersteigt, die Ausbildung zum Zugführer,
2. die einer Gruppe übersteigt, die Ausbildung zum Verbandsführer
erfolgreich abgeschlossen hat. Darüber hinaus ist die Ausbildung zum Leiter einer Feuerwehr erfolgreich abzuschließen.


Entsprechend der Gesamtstärke der Freiwilligen Feuerwehr der Einheitsgemeinde Schwallungen muss die Verbandsführerqualifikation nachgewiesen werden sowie die Ausbildung zum Leiter einer Feuerwehr vorliegen.
Für Nicht-Feuerwehrleser sei erklärt, dass der Verbandsführer die höchste Führungsausbildung eines ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen ist und dieser in Schulungen des eigenen Landkreises 150 Zeitstunden Truppmann, 16 Zeitstunden Sprechfunker, 25 Zeitstunden Atemschutzgeräteträger, 35 Zeitstunden Truppführer sowie an der Landesfeuerwehrschule 70 Zeitstunden Gruppenführer, 70 Zeitstunden Zugführer und 35 Zeitstunden Verbandsführer und schließlich 35 Zeitstunden Leiter einer Feuerwehr vorausgehen, d.h. ein sehr hoher zeitlicher Aufwand für diese ehrenamtliche Funktion aufgebracht werden muss (Quelle: Feuerwehrdienstvorschrift 2).
Kandidatenvorschläge konnten nach den Maßgaben des Gesetzestextes bzw. den im Anschreiben an die Ortsteilwehren aufgezeigten übergangsrichtlinien im Vorfeld beim Wahlleiter eingehen.

Tagesordnung der gemeinsamen Mitgliederversammlung der vier Ortsteilfeuerwehren:
  1. Eröffnung und Begrüßung der gemeinsamen Mitgliederversammlung der vier Ortsteilwehren der EHG Schwallungen durch Ortsbrandmeister Klaus Erb
  2. Resümee des Ortsbrandmeisters über die Amtszeit
  3. Durchführung der Wahlhandlung durch Wahlleiter Tobias Erb
    - Bestätigung des vorab designierten Wahlleiters durch Handabstimmung
    - Weitere Vorschläge für die Wahlkommission
    - Handabstimmung über weitere Vorschläge
    - Ordnungsmäßigkeit der Wahl entsprechend Feuerwehrsatzung feststellen
    - Nennung der gemeldeten Kandidaten
    - Weitere Kandidatenmeldungen
    - Persönliche Vorstellung der Kandidaten
    - Qualifikation der Kandidaten durch Wahlleiter bestätigen
    - Wahl des Ortsbrandmeisters

    --- Pause – Stimmenauszählung ---

  4. Bekanntgabe des Wahlergebnisses durch den Wahlleiter
  5. Urkundliche Bestellung zum Ortsbrandmeister und Ernennung zum Ehrenbeamten durch die Bürgermeisterin
  6. Begrüßungsworte des neuen Ortsbrandmeisters

Nachdem Ortsbrandmeister Klaus Erb, auf Grund einer im Vorfeld geplanten Operation im Mundbereich, nicht sprechen konnte, bat er Jugendfeuerwehrwart Tobias Erb die Versammlung zu eröffnen, zu leiten und auch sein Resümee über 15 Jahre Amtszeit vorzutragen.
Das Resümee blickt in die Vergangenheit sowie in die aktuelle Zeit, sprach viel Positives aber auch verbesserungswürdige Punkte in Sachen Ausrüstung und Gerätschaften an. Im Abschluss bedankte sich Klaus Erb bei zahlreichen Führungskräften und Amtsträgern für die Unterstützung, aber auch bei allen Feuerwehreinsatzkräften für die geleisteten freiwilligen Dienste und besonders jedoch bei seiner Frau Andrea Erb für das Verständnis im Umgang mit seinem Ehrenamt.
Anschließend wurde von der Versammlung Tobias Erb zum Wahlleiter sowie Kreisbrandmeister Peter Schütz und die Wehrführer der Orteilwehren Sven Heimrich, Mirko Möller und Thomas Rudolph zu Wahlhelfern gewählt.

Danach wurde die Ordnungsmäßigkeit der Wahl entsprechend den Rechtsgrundlagen festgestellt. Nach Rückfrage nach weiteren Kandidaten, informiere der Wahlleiter die Versammlung darüber, dass sich im Vorfeld Kamerad Frank Rumpel, Wehrführer der Ortsteilwehr Schwallungen, zur Kandidatur gemeldet hat.
Frank Rumpel hatte Gelegenheit sich und seine Ziele als Ortsbrandmeister den Einsatzkräften mitzuteilen. Seine Qualifikation bzw. die Pläne zur Weiterqualifizierung wurden vom Wahlleiter geprüft und bestätigt.

Nach der geheimen, schriftlichen, allgemeinen und freien Wahl stand folgendes Wahlergebnis fest:
- Wahlberechtigte: 56
- ungültige Stimmen: 0
- Enthaltungen: 0
- Ja-Stimmen auf den einzigen Kandidaten Frank Rumpel: 56
- Nein-Stimmen: 0

Nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses durch den Wahlleiter wurde das Wort an den Kameraden Frank Rumpel übertragen, der die Wahl annahm und zu gleich von der Einstimmigkeit der Abstimmung positiv überrascht war.

Danach empfahl der Wahlleiter Bürgermeisterin Martina Taubert den Kameraden Frank Rumpel im Namen des Gemeinderates zum Ortsbrandmeister zu bestellen und zum Ehrenbeamten auf Zeit zu ernennen.
Bestellung

v.l. Frank Rumpel wird von Bürgermeisterin Martina Taubert per Urkunden im Namen des Gemeinderates nach §13 der Thüringer Feuerwehr-Organisationsverordnung vom 27. Januar 2009 zum Ortsbrandmeister bestellt und nach §15 des Thüringer Brand- und Katastrophenschutzgesetzes vom 5. Februar 2008 sowie des §11 der Satzung über die Freiwillige Feuerwehr der Einheitsgemeinde Schwallungen vom 01.01.2002, in der Fassung der ersten änderungssatzung vom 11.10.2010 zum Ehrenbeamten auf Zeit ernannt.

Auszeichnung Gemeinde 2
    
Auszeichnung Gemeinde 3
Frauenpower: Im Schreiben der Feuerwehr im Vorfeld an die Bürgermeisterin wurden auch ausdrücklich weitere Gemeindevertreter zur Wahlversammlung eingeladen. Alle Kameradinnen und Kameraden haben sich deshalb sehr gefreut und zur Kenntnis genommen, dass auch die v.l. Ortsbürgermeisterinnen Kirstin Gräf (Zillbach) und Heike Heimrich (Schwarzbach) zu einer Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (zum ersten Mal) gekommen sind und zu gleich den feierlichen Anlass nutzen konnten, dem neuen Ortsbrandmeister zu gratulieren.
Damit haben alle drei Bürgermeisterinnen den hohen Stellenwert und die wichtige Bedeutung den Ihre Feuerwehr, Frau Taubert nennt uns gerne "das Bollwerk an meiner Seite", im Denken und Handeln auf der politischen Ebene genießt, unterstrichen.


Anschließend erhielt der neue Ortsbrandmeister das Wort für seine Begrüßungsworte. Danach folgten Glückwünsche durch den ehemaligen Ortsbrandmeister, die anderen Wehrführer, den Kreisbrandmeister, die Jugendfeuerwehr und den Feuerwehrverein Schwallungen e.V.

In seiner ersten Amtshandlung als neuer Ortsbrandmeister verlas Frank Rumpel eine umfassende Laudatio für den aus dem Amt geschiedenen Ortsbrandmeister a.D. Klaus Erb, der zahlreiche Auszeichnungen und Danksagungen folgten:
Laudatio

v.l. Ortsbrandmeister Frank Rumpel verließt die Laudatio für Ortbrandmeister a.D. Klaus Erb.
Klaus Erb war vor Gründung der Einheitsgemeinde Schwallungen von 1992-1995 Wehrführer des Ortsteils Schwallungen und anschließend von 1995 bis heute (23.10.2010) Ortsbrandmeister der Einheitsgemeinde Schwallungen. Die zahlreichen Lehrgänge, Beförderungen und Auszeichnungen sowie den hohen zeitlichen Aufwand und die Motivation hob Frank Rumpel besonders hervor.

Auszeichnung Gemeinde

v.l. Ortsbrandmeister a.D. Klaus Erb erhält herzliche Dankesworte und ein Erinnerungsgeschenk von Bürgermeisterin Martina Taubert, die auch im Namen der gesamten Einwohner für die langjährig geleisteten ehrenamtlichen Dienste dankt und auch ihrem Schulkameraden Klaus Erb den persönlichen Dank ausspricht.

Auszeichnung ThFV

v.l. Andreas Clemen, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Schmalkalden-Meiningen e.V., bedankt sich ebenfalls im Namen des Kreisverbandes für die Unterstützung des Feuerwehrwesens und verliest im Namen von Lars Oschmann, dem Vorsitzenden des Thüringer Feuerwehrverbandes e.V., folgende Auszeichnung: "Der Thüringer Feuerwehrverband e.V. verleiht in Würdigung für Verdienste um das Thüringer Feuerwehrwesen Kameraden Klaus Erb, Freiwillige Feuerwehr Schwallungen, die Ehrennadel des Thüringer Feuerwehrverbandes."

Verein

v.l. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Frank Pfannstiel, Klaus Erb, der Vorsitzende Robert Göpel, Kassenwart Uwe Gramann überreichen im Namen des Feuerwehrvereins Schwallungen e.V. Glückwünsche und eine wertvolle, gravierte Erinnerungstafel. Auch der Feuerwehrverein, der nicht mit der Behörde Freiwillige Feuerwehr, der Ortsbrandmeister Klaus Erb 15 Jahre vorstand, zu verwechseln ist, dankte für die jahrelange sehr gute und angenehme Zusammenarbeit.

JF

Die nahezu komplett angetretene Jugendfeuerwehr Schwallungen, als behördlicher Teil der Freiwilligen Feuerwehr, mit ganz links dem stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart Sascha Eichhorn und ganz rechts Jugendgruppenleiter Roberto Kassel bedanken sich ebenfalls sehr herzlich. Während Jugendsprecher Ben Bodenstein einen Blumenstock mit signiertem Gruppenbild überreicht, erläutert Jugendfeuerwehrwart und Sohn von Klaus Erb, Tobias Erb, dass auf dem Foto "Danke für 20 Jahre hervorragende Jugendfeuerwehrunterstützung" steht, und dies bedeutet, dass Klaus Erb bereits vor der offiziellen Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahr 1991 aktiv die Jugend-Feuerwehr-Arbeit im Ort aufgebaut, unterstützt und vorangetrieben hat.

Helm

Nach den Ehrungen vollzog Ortsbrandmeister a.D. Klaus Erb seine letzte Amtshandlung.
Alle Anwesenden wurde gebeten, sich von den Plätzen zu erheben und in Achtung-Stellung zu gehen: Unter den Worten des Wahlleiters "Zur übergabe des Kommandohelmes an den neuen Ortsbrandmeister, Achtung!" überreichte Klaus Erb seinen langjährigen Einsatzhelm mit dem markant auffallenden rot umlaufenden Strich an seinen Nachfolger Frank Rumpel.
v.l. Ortsbrandmeister Frank Rumpel, Bürgermeisterin Martina Taubert, Ortsbrandmeister a.D. Klaus Erb.
* Rechtlicher Hinweis: Der FF Schwallungen ist bekannt, dass nach der ThürFwOrgVO vom 27. Januar 2009 Helmkennzeichnungen außer dem Atemschutzgeräteträgerpunkt weggefallen sind. Im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung der Gemeinden und damit der Feuerwehren wurde entschieden, diese langjährigen Kennzeichnungen in Schwallungen beizubehalten, da sie als wichtige und richtige Kennzeichnungen eingeschätzt werden.

Presseartikel vom 28.10.2010 im "Freien Wort":

Freies Wort 28.10.2010

"Freies Wort" vom 28.10.2010. Wir bitten erneut, die unproportionale Anordnung des in der Zeitung wieder sehr schmalen, jedoch über die volle Zeitungshöhe abgedruckten Artikels zu entschuldigen.

Weitere Information zur Wehrleitung der Ortsteilfeuerwehr Schwallungen.



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Text: Tobias Erb

Bilder: Klaus Erb, Marcus Rumpel, Frank Rumpel, Sascha Eichhorn, digital nachbearbeitet von Thomas Krech, Tobias Erb; Presseartikel "Freies Wort", Eric Hande, Annett Recknagel; Diagramm: Sascha Eichhorn, Tobias Erb

Stand: 25.10.2010, 1. Update: 26.10.2010; 2. Update: 27.10.2010, 3. Update: 28.10.2010, 4. Update: 30.10.2010

Stand: 12.02.2011